Mit 82 Farbtafeln. John Ganis ist ein fotografierender Chronist des landschaftlichen Raubbaus im Amerika der Entwicklungs- und Extraktionsindustrie. Während der vergangenen siebzehn Jahre beobachtete er verlassene Minen, gerodete Wälder, Industrieparks, Aufschüttungen und zur Besiedlung eingeebnete Flächen. Verstörende Bilder unseres Einbrechens in die wilde Natur, das Trümmerlandschaften hinterlässt und unseres völligen Mangels an Ehrfurcht gegenüber dem Land sind das Ergebnis. Der Schnittpunkt von unkultivierter zu zersiedelter Landschaft wird in scharfen Konturen nachgezeichnet.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…