Aus dem Amerikanischen von Kati Hertzsch. Alfred Sauermann vermisst seine falschen Zähne und durchwühlt alle seine Habseligkeiten, um sie zu finden. Jon und Tucker Nichols haben alle diese Dinge gezeichnet und beschriftet. Die Bildergeschichte eines wunderbaren, kunterbunten Durcheinanders. Ein modernes und poetisches Wimmelbuch für Kinder und Erwachsene in der Tradition von Richard Scarry und Maurice Sendak.
Jon und Tucker Nichols' "Herr Sauermann sucht seine Zähne" ist eines der besten Kinderbücher der vergangenen Jahre, findet Rezensentin Anja Robert. Dabei erzählt es nicht mal eine nennenswerte Geschichte, verrät sie. Herr Sauermann hat sein Gebiss verlegt, er will es finden und geht deshalb sein Hab und Gut durch, fasst Robert zusammen. Dabei entsteht das Bild eines etwas exzentrischen alten Mannes, der sich ungern von Dingen trennt, so die Rezensentin. Der Witz, der Rhythmus und die kreativen Taktiken, die die Gebrüder Nichols Herrn Sauermann an die Hand geben, machen dieses Buch so großartig, lobt Robert.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 28.11.2015
In Jon und Tucker Nichols' Bilderbuch "Herr Sauermann sucht seine Zähne" muss Herr Sauermann sich erst mal durch Unmengen eigenwilligen Krams wühlen, bis er letzten Endes fündig wird, berichtet Eva-Cristina Meier. Aus einfach gehaltenen kolorierten Filzstiftzeichnungen wächst ein ganzes "Universum aus erzählenden Objekten" heran, und Stück für Stück entsteht ein wunderbar ausgefallenes Bild dieses Suchenden, lobt die Rezensentin.
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