Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.12.1999
Gute Milieubeschreibungen und ein spannender Wechsel zwischen Dialog und inneren Monologen macht die retrospektiv erzählte Geschichte des zu Tode gekommenen Luke zu einem starken Stück Literatur jenseits von Klischees, schreibt Siggi Seuss. Ihn hat beeindruckt, wie die australische Autorin die schleichende Ausgrenzung des sensiblen 18jährigen, den nur seine kleine Schwester Naomi versteht, als Normalität darstellt, schreckliches Resultat von Engherzigkeit, Misstrauen und Ignoranz.
Shida Bazyar: Die Lücken Heimesbach im Hunsrück ist ein fiktiver Ort, an dem sich neunzig Jahre deutscher Geschichte in die Mauern und Biografien eingenistet haben. Es ist eine Gemeinde, die ihre… Dana Vowinckel: Anton und Alma Anton und Alma lernen sich bei einem Schüleraustausch in der Bretagne kennen. Jahre später treffen sie sich auf einer Party wieder. Beide kommen aus Berlin und studieren… Eva Menasse: Alleinruhelage Nach dem Ende der Ehe steht eine Frau mit ihrem Wochenendhaus plötzlich allein da. Hier hat sie einst mit der Familie die Idylle gesucht und will nun den Neuanfang wagen.… Dörte Hansen: Broder "Es zählt nur einer auf dem Hof, das ist der Sohn, der bleibt. Aber die anderen, die übrig sind, die zweiten, dritten, vierten Söhne und die Töchter, die nicht zählen, bleiben…