Der kleine Neuner hat einen Traum: Er will ans Meer. Ohne Geld kommst du nicht weit, erklärt sein Freund, der Stadtstreicher Kosmos. Aber Neuners Traum fasziniert auch ihn. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach Geld. Neuner ist sogar bereit, das Wertvollste zu verkaufen, das er besitzt: seinen Schutzengel. Doch ohne ihn geht alles schief: Kosmos verschwindet mit dem Geld und läßt Neuner im Stich ...
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 05.12.2001
Sybil Gräfin Schönfeld zeigt sich voll des Lobes über dieses moderne Märchen, in dem es um einen Bettler, eine Königin und einen Jungen geht, dem sein Schutzengel abgekauft wird. Richter entwerfe in ihrem Buch ein "möglich irdisches Glück", zeige gleichzeitig aber auch, wie fragil dieses sei. Einfach und ruhig und zugleich mit Wärme und Ironie erzähle die Autorin von den dramatischen Wendungen, die im Leben der drei Hauptfiguren vonstatten gehen. Am Ende wendet sich schließlich alles zum Guten, so wie sich dies für ein Märchen gehöre, meint die Rezensentin.
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