Viola - nicht mehr Kind und doch noch nicht erwachsen - stellt sich all die großen und kleinen Fragen des Lebens. In ihren Gedanken und Gefühlen geht es um Freundschaft und die Angst, ausgeschlossen zu sein. Um den Ärger mit der Familie und die Liebe und den Rückhalt, den sie gibt. Um Jungs, Aussehen und Anerkennung, um Erfolge und Rückschläge. Um das Woher und das Wohin, um Leben und Tod. Und immer wieder um die Frage: Wer bin ich eigentlich?
In 12 Episoden und im Zusammenspiel von Texten und Bildern gelingt es Autorin und Illustratorin, den ganzen Kosmos des jungen Mädchens zu entfalten.
Rezensentin Maria Linsmann ist ganz hingerissen von dieser Comic-Collage der deutschen Autorin Annette Herzog und der dänischen Illustratorin Katrine Clante. Hier greifen Text und Bild perfekt ineinander, schwärmt die Kritikerin, die zudem bewundert wie "poetisch, philosophisch" und zugleich witzig die Autorinnen den Zustand zwischen Kindheit und Jugend einfangen. Ganz nahe kommt Linsmann der kleinen Viola, deren Persönlichkeit sich hier Stück für Stück in Zeichnungen, Fotos, Zeitungsauschnitten, Sprechblasen und Gedankenfetzen zusammensetzt. Ein wundervolles Buch, das leicht und authentisch von den Schwierigkeiten auf dem Weg zum Ich erzählt, lobt die Rezensentin.
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