Skandale, Provokation und Komik - Talkshows liefern uns täglich Gesprächsstoff. Ein Buch, das nostalgisch, aufschlussreich und unterhaltsam Fernsehgeschichte schreibt.
Dieses Buch über die untergründigen Mechanismen von Talkshows erringt die ungetrübte Bewunderung von Bettina Gaus. Die Autorin und frühere taz-Chefredakteurin Klaudia Brunst zeigt in ihrer "unterhaltsamen und politischen Analyse" eine Seite der Talkshows, die der normale Fernsehzuschauer normalerweise gar nicht zu Gesicht bekommt, lobt die Rezensentin. In vielen Beispielen könne Brunst "präzise und unbestechlich" zeigen, dass die Spontaneität der Talkshows nur scheinbar ist und wie stark sie von allen Beteiligten gesteuert werde, so Gaus interessiert. Was sich höchst unterhaltsam präsentiert, weil es "leicht lesbar" und "gut geschrieben" ist, erweist sich am Ende als "eminent politisch", weil sich die "bedrückende" Erkenntnis von Kapitel zu Kapitel verdichtet, dass in diesem Format die "Verpackung" wichtiger ist als die Inhalte und damit der Weg frei ist für allerlei "Manipulationen", sowohl der Zuschauer als auch der Mitwirkenden, lobt die Rezensentin begeistert.
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