Thomas Gottschalk ist der beliebteste Deutsche. Sein Freund, der Schriftsteller Gert Heidenreich, schreibt die erste Biografie über ihn. Das Buch enthält exklusiv unbekannte Kinder- und Jugendbilder und zeigt Gottschalk, wie ihn keiner kennt. Thomas Gottschalk ist Star, Clown und der Liebling der Zuschauer. Bislang hat er sein Privatleben, seine Gedanken und Gefühle vor der Öffentlichkeit abgeschirmt. Für Gert Heidenreich öffnet er erstmals sein Archiv. Die beiden sind seit über dreißig Jahren befreundet. Gert Heidenreich hat zahlreiche Interviews mit der Mutter, anderen Familienmitgliedern, Freunden und Kollegen geführt. Erzählt wird eine märchenhafte Karriere.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 28.09.2004
Es geht in Christopher Schmidts Kritik von Gert Heidenreichs Gottschalk-Biografie im strengen Sinne nicht um Gert Heidenreichs Gottschalk-Biografie. Diese hält der Rezensent offenbar eher für betulich, für wohlgemeint, für harmlos. Ein Freundschaftsdienst. Allerdings findet Schmidt, dass das Kuschelige und Harmlose dem Porträtierten durchaus zu Gesicht steht. Denn dieser verkörpert in seinen Augen als letzte große Konsensfigur der Mediengesellschaft Bundesrepublik seinerseits den Spagat zwischen Kulmbacher Enge (in Kulmbach verlebte Gottschalk seine Jugend) und zum Internationalen strebendem Glamour. Versuche, Gottschalk zum Kulturrevolutionär zu adeln, fängt Schmidt denn zwar auch mit leiser Ironie auf; er will aber doch auch nicht unterschlagen, dass der Moderator, der aus dem Bayrischen Rundfunk kam, seinerzeit Farbe in den betonscheitelgrauen deutschen Fernsehalltag brachte.
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