Die Autoren fragen: Wie entsteht überhaupt Geld? Wie kommen Banken und Staat eigentlich zu Geld? Warum ist das globale Finanzsystem ungerecht? Tragen tatsächlich nur die Banken die Schuld an der aktuellen Misere oder müssen auch die politischen Entscheider zur Verantwortung gezogen werden? Warum steht das größte Finanz-Casino der Welt in Deutschland, und kaum jemand weiß darüber Bescheid? Ist der Euro nicht letztlich doch zum Scheitern verurteilt? Sind Lebens-, Rentenversicherungen, Bausparverträge und Staatsanleihen noch zeitgemäße Investments? Dienen Finanzprodukte dem Kunden oder nur der Finanzindustrie? Was bedeutet es, wenn ein Staat Bankrott geht? Wer profitiert eigentlich von den Schulden unseres Staates? Kann ewiges Wachstum überhaupt funktionieren? Dieses Buch zeigt auf, welche Kapitalanlagen jetzt noch sinnvoll sind, und von welchen nur die Finanzindustrie profitiert. Schon die nächsten Monate könnten für das finanzielle Schicksal von Staaten und deren Bürgern entscheidend sein.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 28.11.2012
Guten Rat findet Michael Ferber in diesem Buch der Autoren Matthias Weik und Marc Friedrich, die ihm die Finanzkrise aus deutscher Perspektive darstellen. Obgleich er den Band teilweise reißerisch, verschwörungstheoretisch und gegen den liberalen Geist ausgerichtet findet, erscheinen ihm die namentliche Nennung von Schuldigen der Krise, die Vorschläge zur Problemlösung und die enthaltenen Hinweise und Warnungen für Anleger nützlich, insbesondere für Laien. Auch die Beschreibung des deutschen Rentensystem als "gigantisches legales Schneeballsystem" leuchtet ihm ein.
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