Mit leichten Verwachsungen geboren und von zarter Gesundheit, scheint Pekkas Entwicklung verzögert. Und als er endlich sprechen lernt, verkündet er die seltsamsten Dinge: "Man kann immer das werden, was man schon mal war" oder "Ich liebe die Wolken von innen und außen" und jedem, den er mag, verkündet er frei heraus: "Ich liebe dich!". Kein Wunder, dass er da bei vielen als seltsam gilt und vor allem in der Schule aneckt. Doch alle Kümmernisse und Ungerechtigkeiten scheinen an Pekka abzugleiten, der, wenn?s Probleme gibt, schlicht aber bestimmt findet "Es gibt auch andere Möglichkeiten" und weiter unbeirrt seinen Weg geht. Nicht nur Pekka setzt auf "andere Möglichkeiten": Seine Familie beschließt nach Kanada auszuwandern, um dort ihr Glück zu versuchen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 03.11.2000
Hilde Elisabeth Menzel preist in ihrer Kurzkritik das Jugendbuch für seine "glasklare Sprache" und seinen "feinen Humor". Die Autorin, die wie stets in ihren Büchern von einer großen finnischen Familie erzähle, die nun ein behindertes Kind dazu bekommt, zeige in ihrer zurückhaltenden undramatischen Art, dass zwischenmenschliche Beziehungen das "einzig Wichtige" sind, auch wenn große Träume scheitern, lobt die Rezensentin.
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