Hundert Jahre Relativitätstheorie - und noch immer weiß kaum jemand, was das eigentlich ist. Können nur Genies sie verstehen? Nein, sagt Markus Pössel vom Albert-Einstein-Institut und führt den an moderner Naturwissenschaft interessierten Leser durch die Gedankenwelt des großen Physikers bis hin zur aktuellen Erforschung des Universums - Schritt für Schritt, ohne Formeln, dafür mit anschaulichen Beispielen und Bildern.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 29.08.2005
Es ist ein wenig anstrengend, Markus Pössels Buch über Einstein und die Raumzeit zu lesen, dafür ist man am Ende in der Lage, "wirklich etwas verstehen", wie Martin Urban am eigenen Leib erfahren hat. Pössel sei nämlich kein Vertreter der weit verbreiteten Gattung von wissenschaftlichen Populärschriftstellern, die Probleme einfach unerwähnt lassen und sich "über Schwierigkeiten hinweg mogeln". Mathematische Vorkenntnisse sind trotzdem nicht vonnöten, dafür aber Vorstellungsvermögen, berichtet der Rezensent, der verwundert ist, wie weit der "hervorragende Didaktiker" Pössel mit Hilfe von Bildern kommt: von schwarzen Löchern über Pulsare und Neutronensterne bis hin zu den noch nicht direkt nachgewiesenen Gravitationswellen.
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