Michele Petrucci

Reinhold Messner

Das Leben eines Extrembergsteigers - Die Comic-Biografie
Cover: Reinhold Messner
Knesebeck Verlag, München 2018
ISBN 9783957281661
Gebunden, 88 Seiten, 22,00 EUR

Klappentext

Unter Mitabreit von Reinhold Messer, übersetzt von Anja Kootz. Diese Graphic Novel, zu der er selbst das Vorwort geschrieben hat, umfasst Reinhold Messners ganze Laufbahn und gibt Zeugnis von einem glanzvollen und engagierten Leben.
Reinhold Messner ist eine lebende Legende. Bereits mit fünf Jahren bestieg er die ersten Gipfel und kletterte in den Dolomiten. Mit 20 waren er und sein jüngerer Bruder Günther schon unter Europas besten Kletterern. Sein erster Aufstieg auf den Nanga Parbat 1970 war ein tragischer Erfolg. Er und sein Bruder kamen auf dem Gipfel an, doch nur Reinhold schaffte den Abstieg lebend, mit schweren Erfrierungen, die ihn sieben Zehen kosteten. Günther verunglückte auf dem Rückweg. Reinhold konnte seine Leiche nie finden. Diese dramatischen Umstände hielten ihn aber nicht von seiner Leidenschaft ab, schon 1978 brach er erneut Rekorde, als er mit Peter Habeler ohne Flaschensauerstoff den Mount Everest im Himalaya bestieg. 1980 war er der erste Mensch, der den Mount Everest allein bestiegen hat. Mit 42 hatte er schließlich alle 14 Achttausender der Welt ohne Flaschensauerstoff bestiegen, denn er ist der Meinung, dass die hochgerüsteten Expeditionen die Natur nicht respektieren, sondern ihr schaden.
Michele Petrucci geht in seiner Erzählung und mit seinen feinen Aquarellzeichnungen den Höhen und Tiefen im Leben des legendären Extrembergsteigers nach.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 27.03.2018

Ein Extrembergsteiger hat bisher im Comic-Universum noch gefehlt, findet Rezensent Titus Arnu. Dem schafft der italienische Zeichner Michele Petrucci mit diesem Band nun Abhilfe, fährt der Kritiker fort, der hier allerdings keinem Superhelden begegnet, sondern Reinhold Messners Lebensgeschichte in "effektvollen" Szenen und mit Monologblasen aus Messners Büchern erzählt bekommt. Dass Messner in den Darstellungen bisweilen ein wenig "hotzenplotzig" oder "braunbärhaft" wirkt, geht für Arnu in Ordnung.

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