Aus dem Amerikanischen von Sophie Zeitz. Marin hat alles hinter sich zurückgelassen, ist Tausende Kilometer geflohen vor ihrem alten Leben, vor dem Verlust ihres geliebten Großvaters. Doch eines Tages steht plötzlich ihre beste Freundin Mabel vor der Tür. Und mit ihr all die Erinnerungen an zu Hause, an Sommernächte am Strand. Mit ihrer Beharrlichkeit gelingt es Mabel, Marin aus ihrem Kokon der Einsamkeit zu befreien. Und Marin begreift, dass sie eine Wahl hat: weiter im Verdrängen zu verharren oder zu ihren Freunden und ins Leben zurückzukehren.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.10.2019
Elena Witzeck gefällt, dass Nina LaCour bei ihrer Behandlung des Themas Depression bei einer jungen Frau nie die Hoffnung verliert. Dass ihr Roman kein Buch der Verzweiflung ist, sondern Möglichkeiten des Ausgangs aus dem "Meer der Trauer" beschreibt, in das die junge Protagonistin nach dem Tod von Familienmitgliedern versinkt, findet Witzeck wichtig. Darüber hinaus überzeugen sie die Beobachtungsgabe, das Einfühlungsvermögen und der lakonische Ton der Autorin, der auch in der Übersetzung von Sophie Zeitz funktioniert, wie Witzeck versichert.
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