Norbert Lange legt seinen zweiten Gedichtband vor. Es ist der Auftakt zu einem dreibändigen Hypertext.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.08.2012
Nach dem Muster der Renaissance-Kunstkammer ist Norbert Langes Gedichtband konzipiert, indem er darin verschiedenste Gedichtsorten, Tonfälle und Erzählweisen vereint, stellt ein sehr eingenommener Rezensent Michael Braun fest. Schon der Titel macht in seinen Augen klar, dass es sich hier nicht um reine "Stimmungspoesie" handelt, vielmehr rekurriert Lange auf kanonische Texte der Dichtung, denen er durch "Freikratzen und Übermalen" neue Kraft verleiht, so der Rezensent. Dass ist mal bezaubern, mal aufrüttelnd, schwärmt Braun, der dem Leser so manche Entdeckung unter den Gedichten verspricht.
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