Diese Literaturgeschichte ermöglicht einen besonders zielgerichteten Zugriff auf die am weitesten verbreitete Literatur der Welt. Nach den drei Hauptgattungen (Lyrik, Drama, Prosa) gegliedert beschreibt sie deren Entwicklung, stellt alle wichtigen Autoren vor, informiert über alle wichtigen Werke. Die umfassende Darstellung der Literatur des 20. Jahrhunderts (gerade in ihrer postkolonialen Vielfalt) macht diese Literaturgeschichte zur derzeit aktuellsten auf dem Markt.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.03.2005
Kurt Tetzeli von Rosador haut den Herausgebern wie dem Verlag ihre "Geschichte der englischen Literatur" so um die Ohren, dass die Fetzen fliegen. Wir zählen mit: 1. Prinzipiell findet der Rezensent das Konzept der Nationalliteratur fragwürdig. 2. Eine Gattungsgeschichte sollte eine klare Vorstellung von der Gattung haben, die abgehandelt wird. 3. Diese Literaturgeschichte ist absolut kanonfixiert und bietet keine neuen Erkenntnisse. 4. Der Forschungsstand entspricht dem der 60er Jahre. 5. Wer nur kanongesicherte Höchstleistungen dotiert, verpasst die literarischen Darbietungen des weiblichen Geschlechts. 6. Die Mängelliste ist unabsehbar lang: falsche Zitate, falsche Inhaltsangaben, unhistorische Kategorien, missverstandene Begrifflichkeiten und falsch verstandene Fremdwörter. 7. Indiskutabler Stil, indiskutable Sprache - "sie schludrig zu nennen wäre ein Euphemismus", schäumt Kurt Tetzeli von Rosador. Was bleibt: der Ruf nach sofortiger Überarbeitung.
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