Text in englischer Sprache, durchgehend in Farbe illustriert.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Rundschau, 22.02.2003
Daniel Kothenschulte lobt diesen "prächtigen Bildband" ebenso generell wie im besonderen die "grundlegende und klar formulierte Werkmonografie" Peter Trippis, die der Band enthält. Vor allem freut sich der Rezensent aber darüber, dass sich mit beidem in der "hippen Kunstöffentlichkeit" nun womöglich ein Trend fortsetze, der zur Wiederentdeckung der "berauschenden Wirkung" von Malerei führen werde, die lange von anderen Medien vergessen gemacht wurde. Dieselben Medien würden nun nämlich dafür sorgen, dass auch die "große Stunde des John Waterhouse" schlagen könnte: Jeff Wall etwa und Andreas Gursky hätten die "Erhabenheitstür" geöffnet, in die nun auch Waterhouse' Erneuerung des "stilistischen Erbes der Präraffaeliten" und seine Feier eines zeitgenössischen Ideals "romantischer Mädchenhaftigkeit" einen Fuß stellen könnten. Außerdem weist Kothenschulte auf zwei popkulturell sehr einflussreiche Anhänger von Waterhouse hin: Walt Disney und Andrew Lloyd Webber.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…