Als reiches Bukett sind hier die Schweizer Gedichte des Jahrhunderts versammelt: die zeitliche Folge reicht von Gottfried Keller bis Raphael Urweider, die alphabetische von Hans Arp bis Albin Zollinger - in einer Anthologie, die als Klassiker in die Hausapotheke jedes guten Bücherregals gehört.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.10.2002
Für die Sammlung deutschsprachiger Schweizer Lyrik des 20. Jahrhunderts hat Thomas Wild nur lobende Worte. Er schwelgt bei der Lektüre geradezu in der "grenzenlosen Schönheit der Poesie", die er in dem Buch findet. Dem Rezenten bleibt in seiner kurzen Besprechung dann auch nicht viel mehr übrig, als zum einen die bekannten Autoren des Bandes - von Robert Walser bis Friedrich Dürrenmatt - zu nennen, und zum anderen auf die in Deutschland weniger präsenten Autorinnen und Autoren wie Erika Burkarts oder Armin Senser hinzuweisen, die bei ihm tiefen Eindruck hinterlassen haben. Der renommierte Literaturwissenschaftler Peter von Matt und der Verlagsleiter Dirk Vaihinger haben "die vollständigste und verlässlichste Anthologie" Schweizer Lyrik vorgelegt, so Wild, der zudem noch auf die kleinen Verlage hinweist, die oft die "großartigsten Bücher" hervorbringen.
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