Herausgegeben von Elizabeth A.T. Smith und Michael Darling. Aus dem Amerikanischen von Christiane Court und Annette Wiethüchter. Der kalifornische Architekt Rudolph M. Schindler (Wien 1887-1953 Los Angeles) bewahrte Abstand zum "Internationalen Stil" seiner Zeitgenossen und deren kubischen Verherrlichungen des neuen Maschinenzeitalters. Für ihn bedeutete die Verwendung von Stahlskeletten und Betonrahmen lediglich die Befreiung von statischen Zwängen sowie eine Möglichkeit, seine Entwürfe bautechnisch effizient realisieren zu können. Seine Entwürfe erscheinen provokativ und experimentell und wirken wie losgelöst von allen Rückbezügen auf früheres Bauen. Ungewöhnlich ist auch das betonte Ausgreifen von Schindlers Bauten auf die umliegende Landschaft, den umgebenden Raum. Er wollte mit Hilfe der neuen technischen Möglichkeiten "Sommerhimmel" und "(Welt)Raum", wie er es formulierte, als Medium in den architektonischen Entwurf einbeziehen. Mit über 250 Abbildungen dokumentiert diese Monografie R. M. Schindlers architektonisches Gesamtwerk.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…