Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.03.2002
Der mit "CZZ" zeichnende Rezent bespricht in einer Kurzrezension ein Buch, das seiner Ansicht nach überaus nützlich sein könnte. Er stellt fest, dass die Wiener Debatte "Sanierung versus Demolierung" noch in vollem Gange sei, wobei sich die Gemüter unermüdlich erhitzten, weil die einen versuchen, anderen Metropolen gegenüber architektonisch konkurrenzfähig zu bleiben, während die anderen möglichst viel Altes und Gewachsenes bewahren wollten. Nun sei endlich ein "brauchbarer Materialsteinbruch" vorhanden, in dem alles, was sich auf diesem Gebiet seit dem Zweiten Weltkrieg getan hat, zu finden ist und der die Möglichkeit birgt, der historische Kontext könne ein wenig Distanz in die derzeitige Debatte bringen.
Jana Hensel: Es war einmal ein Land In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Norbert Gstrein: Im ersten Licht Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Norbert Gstrein schenkt uns ein ganzes Menschenleben. Dabei ist jedes… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte…