Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 27.04.2005
Hubertus Adam ist hingerissen von diesem zweibändigen, "opulenten" Werk der Architekturfotografie, die keine ist: Der "ebenso kleine wie exquisite" Zürcher Verleger Simonett hat nämlich ausgerechnet einen Star- und Modefotografen beauftragt, das Hauptwerk des amerikanischen Architekten Louis I. Kahn (1901-1974), das Regierungsviertel von Dhaka, abzulichten. Den unorthodoxen Blick auf Kahns monumentales Ensemble, den sich Simonett wohl von Raymond Meier erhoffte, habe dieser in 118 Bildern zweifellos geliefert: Von der Peripherie des städtischen Alltagslebens aus nähert er sich dem Gebäudekomplex, den er daraufhin mal in "ungewohnten Winkeln und suggestiven Schrägsichten", mal in "ruhigen Panoramaeinstellungen" aufnimmt. Der zweite Band enthält historische Bilder der Entsthehungszeit. Freundliche Worte findet der Rezensent auch für die hier vorangestellte Einleitung von Nathaniel Kahn, dem Sohn des Architekten. Schenkt man der Rezension Glauben, werden Bibliophile und Architekturbegeisterte bei dieser hochwertigen Veröffentlichung gleichermaßen auf ihre Kosten kommen.
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