In seinem neuen Autoren-Comic erzählt Reinhard Kleist von den Schicksalen der Bewohner des verlorenen Vergnügungsparks Coney Island. Gerade konnte man in verschiedenen Zeitungen lesen, dass die Tage des letzten Restes des einstigen Vergnügungsparks von Coney Island gezählt zu sein scheinen. Astroland soll abgerissen werden und Platz machen für eine Shopping Mall, Hotels und Appartements. Der Lauf der Zeit ist unaufhaltsam und auch das Dagegenstemmen der letzten Bewohner des Parks ist wohl vergebens.
Rezensionsnotiz zu
Die Tageszeitung, 24.11.2007
Diese Short Stories von Reinhard Kleist bespricht Rezensent Frank Schäfer zusammen mit anderen Comics, die sich ebenfalls realistischen Interieurs, plastischen Charakteren und sozialgeschichtlicher Korrektheit verschrieben haben und die Schäfer einen neuen Retro-Trend vermuten lassen. Sehr "suggestiv" findet Schäfer das Setting in diesem am Msytery Thriller geschulten Comic, der uns in den heruntergekommenen New Yorker Vergnügungspark zurückversetzt. Schäfer hat gefallen an Kleist "eckigem Pinselstrich" und der "aufwändigen Schattierungsarbeit". Doch dass ihm das alles manchmal so bekannt vorkommt wie ein alter Kinofilm, liest sich nicht als vorbehaltloses Lob.
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