Mitarbeit: Hans-Jochen Vogel. Zu lange haben sich Afrika und Europa nicht genügend miteinander befasst. Nun stellen Bevölkerungsexplosion, zunehmende Flüchtlingsströme und mehr den Alten Kontinent vor neue Herausforderungen. Rudolf Decker skizziert anhand soziopolitischer, ökonomischer und demografischer Fakten ein Szenario, wie Europa und
Afrika gemeinsam eine werteorientierte, wechselseitig bereichernde Gemeinschaft werden können.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.07.2018
Auf Rezensentin Tatjana Heid wirkt das Buch des CDU-Mannes und Afrika-Verstehers Rudolf Decker wie aus der Zeit gefallen. Dass Afrika und Europa Welten trennen, weiß der Autor allerdings auch, glaubt sie, wenn er das Zusammenwirken beider einfordert. Deckers Unbeirrbarkeit scheint Heid aber auch zu imponieren. Seine Vision einer Staatengemeinschaft beider Kontinente findet sie jedenfalls nachvollziehbar. Die mittels Fakten, Daten und Anekdoten erreichte Anschaulichkeit von Deckers Zukunftsvorstellungen die beiden Erdteile verfehlt ihre Wirkung auf die Rezensentin nicht. Vor allem Deckers Ausführungen zur Rolle Chinas haben Heid beeindruckt.
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