Illustriert von Elena Cavion. Samuel will genauso ein toller Fußballer werden wie sein Opa, und Fatima liebt es, zu zeichnen, vor allem die schönen Rosen auf dem Hijab ihrer Oma. Doch plötzlich ist Krieg und die beiden müssen aus ihrer Heimat fliehen. Genau wie Azad und Tamar, deren Eltern von den neuen Machthabern verfolgt werden. Und so machen sich die Kinder zusammen mit ihren Familien auf den Weg in eine bessere Zukunft: zu Fuß, durch die Kanalisation und in Schlauchbooten. Werden sie bei uns ein neues Zuhause finden? Die Flüchtlingsklasse, in der sie sich treffen, ist auf jeden Fall ein guter Anfang.
Catrin Stövesand rät zur Begleitung bei der Lektüre der von Martine Letterie aufgeschriebenen und von Elena Cavion illustrierten Geschichten von Kindern auf der Flucht vor dem Krieg. Die geschilderten sich wiederholenden und ergänzenden Eindrücke sind teils heftig und sorgen für bleibende Eindrücke bei jungen Lesern, die es zu verarbeiten gilt, erklärt Stövesand. Was es für junge Geflüchtete bedeutet, Familie und Freunde hinter sich zu lassen und in einem fremden Land Fuß zu fassen, schildert Letterie laut Stövesand in kindgerechter, aber nicht simpler Sprache. Die lebhaften Bilder vermitteln die Stimmungen zu den teils traumatischen Situationen, so die Rezensentin. Die Probleme des Ankommens hätten im Buch gern ausführlicher behandelt werden dürfen, findet Stövesand.
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