Mit Illustrationen von Jon Klassen. Aus dem Englischen von Birgitt Kollmann. Peter hat den Fuchswelpen Pax vor dem sicheren Tod gerettet und aufgezogen - seitdem sind die beiden unzertrennlich. Peter und Pax verstehen sich ohne Worte, und nur zusammen fühlen sie sich ganz. Aber dann kommt der Krieg und reißt die beiden auseinander. Zwischen ihnen liegen Hunderte von Kilometern und warten tausend Gefahren, doch von ihrer Sehnsucht getrieben, kennen die beiden nur einen Gedanken: den anderen wiederzufinden …
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 09.06.2017
Siggi Seuß entdeckt in Sara Pennypackers Parabel über Vertrauen und Misstrauen, Angst und Hoffnung, Erkenntnis und Handeln ein starkes Plädoyer für Menschlichkeit. Die Geschichte um die Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Fuchs angesichts eines drohenden Krieges erzählt die Autorin laut Rezensent mit großer Intensität und raffiniert in wechselnder Perspektive. Das Zusammenspiel von Text und Bild (Jon Klassen) scheint Seuß erstaunlich. Ebenso aufregend findet er, wie sich Lehren hier nicht etwa aus Vorbestimmtheiten des menschlichen oder tierischen Verhaltens ergeben, sondern aus Erfahrungen, die dem älteren Leser seltsam bekannt erscheinen dürften, dem jüngeren jedoch neu, so Seuß. Wie Pennypacker die Balance hinkriegt zwischen authentischem Fuchsverhalten und Vermenschlichung, scheint Seuß außerdem preisverdächtig.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.03.2017
Rezensent Fridtjof Küchemann liest Sara Pennypackers Geschichte einer Freundschaft zwischen einem Jungen und einem Fuchs mit Staunen über die Unaufdringlichkeit, mit der der Text große Kinderfragen wälzt: Wohin gehöre ich? Wie stehe ich zu meinen Gefühlen? Die feinen Verbindungen zwischen Fuchs und Kind laden den Text laut Küchemann symbolisch auf und erzählen von der Sehnsucht des Jungen, ohne den Horizont eines Zwölfjährigen zu überschreiten. Auch wirkt das Buch auf den Rezensenten nie kitschig, da Pennypacker fast naturkundlich präzise und klar über das Verhalten der Tiere zu schreiben weiß und damit ein Gegengewicht zu dem Emotionalen schafft, wie der Rezensent erklärt.
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