Herausgegeben von Axel Gellhaus und Norbert Oellers unter Mitarbeit von Georg Kurscheidt und Ursula Naumann, in Verbindung mit der Deutschen Schillergesellschaft. Fotografie und Gestaltung von Rudolf Straub. Friedrich Schillers Leben wird hier neu und originell erzählt: Aus lauter Einzelgeschichten zu besonderen Daten wird eine Lebensgeschichte. Sie entsteht sozusagen im Vorbeigehen mit einer gewissen Leichtigkeit im Erzählton, aber durchaus exakt und zuverlässig. Auch die Bebilderung folgt einem eigenwilligen Konzept. Der besondere Reiz liegt in der Kontrastierung alter, zeitgenössischer Gemälde und Stiche mit neuen Fotografien.
Rezensionsnotiz zu
Die Zeit, 07.10.2004
Rezensent Rolf-Bernhard Essig blickt schon ins Jahr 2005 - zum 200. Todestag von Friedrich Schiller - und berichtet in einer umfassenden Sammelrezension, was es Neues gibt am Horizont der Schiller-Literatur. Herrlich originell findet Essig, wie Axel Gellhaus und Norbert Oellers sich an Schiller heranmachen: 38 Eckdaten haben sie aus Schillers Leben aufgegriffen und diese anhand von Text- und Bildmaterial zu "brillant illustrierten" Szenen verarbeitet. Aus diesen "respektlosen, kenntnisreichen und beschwingten" Momentaufnahmen ergibt sich für den Rezensenten ein äußerst lesenswertes "detailreiches Gesamtbild" des Dichters.
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