Herausgegeben von der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft. Der Band enthält drei Beiträge, die aus dem öffentlichen Forum der Schweizerischen Musikforschenden Gesellschaft hervorgingen (Vortragsreihe bei der Hauptversammlung am 18. November 2000 in Zürich). Hinzu kommen drei weitere Aufsätze freier Thematik und die Schweizer Musikbibliographie für das Jahr 2000 (von Andreas Fatton, Basel).
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 24.10.2002
Andres Briner begnügt sich in seiner Kritik des neuen Jahrbuchs mit einer mehr oder weniger kommentierten Inhaltsangabe des Bandes. Vielfalt sei das Kennzeichen der modernen Musikwissenschaft, was der Rezensent durch die Bandbreite der gebotenen Themen unterstreicht: Sie umfasst Artikel zu den barocken Meistern Kapar Förster und Anton Kuhn ebensoe wie einen bisher unbekannten Brief Richard Wagners, der von Curt Paul Janz vorgestellt wird und Artikel zur Serialität bei Luigi Nono und zu Beckett-Vertonungen durch Heinz Holliger. Der diesbzüglichen Studie von Michael Kunkel widmet Briner mehrere angeregte Zeilen - sie scheint also wirklichen Aufschluss über das Text-Musik-Verhältnis in Beckett-Vertonungen und Holligers kompositorische Techniken zu geben.
Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…