Herausgegeben von Hans-Joachim Hinrichsen, Christian Schaper und Laure Spaltenstein. Mit 21 bisher ungedruckten Texten.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 13.12.2014
Dass konsequentes Denken zu radikalen Ideen führen kann, lernt Rezensent Daniel Ender mit den Schriften des Schweizer Musikologen Hermann Danuser. Die "opulente" Sammlung macht den Rezensenten darüber hinaus mit Danusers abwägendem Stil, seiner Fähigkeit, historische Verbindungslinien herauszuarbeiten, seinem Mut zum Fragment und zum beweglichen Begriff und seiner bedingungslosen Hinwendung zu zeitgenössischer Musik bekannt. Ob Danuser Mahler in seiner Zeit verortet oder im Stile Adornos und stets mit dem konkreten Beispiel im Blick und das Persönliche nicht ausschließend Fragen der musikalischen Interpretation und der Poetik verhandelt - staunenswert ist für Ender die durchgängige Qualität der zum Teil erstmals abgedruckten Texte, ihre ganz eigene Musikalität.
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