Aus dem Englischen von Bernhard Robben. Anfang 2001 bricht auf den Farmen im nordenglischen Lake District eine tödliche Seuche aus, die die Schafe aus den Tälern verschwinden lässt und den Himmel mit dem beißenden Rauch der brennenden Kadaver verdeckt. So beginnt die dunkle Geschichte von Steve Elliman und William Herne. Die beiden Schafzüchter gehören zu denen, die alles verlieren. Im Diebstahl einer Herde im Süden des Landes sehen sie ihre einzige Rettung. Scott Preston erzählt von einem vergessenen England und einer verlorenen Generation, von Bauern, die sich in der brutalen Hingabe an ihre Herden verlieren, von den Folgen eines spektakulären Raubüberfalls und vom Scheitern im Kampf um die eigene Existenz.
Rezensent Christoph Schröder möchte die Verantwortung für den "hochgepegelten", aufgesetzten Hardboiled-Sound in Scott Prestons düsterem Roman über einen Farmer in Nordengland, der mit allerhand Unbill, Seuchen und schließlich sogar mit einem Verbrechen zu tun hat, nicht dem Übersetzer Bernhard Robben zuschreiben. Doch der gewollte Ton und auch die "gesuchten Bilder" im Text gehen ihm sichtlich auf die Nerven. Drastisch ist die Geschichte auch so, findet er, und im Mittelteil sogar richtig packend. Leider verliert sich der Text seiner Meinung nach gegen Ende in einer übertriebenen Kriminalgeschichte und einer "trashigen Geisterbahnstory"
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