Kurz vor Silja Walters 100. Geburtstag bildet "Ich habe den Himmel gegessen" den Auftakt zu einer Reihe von Jubiläumsausgaben. Die große Fan-Gemeinde darf bei
dieser Anthologie gespannt sein auf eine Auswahl aus der Werkstatt der christlichen Lyrikerin, deren Lebenswerk (Gedichte, Gebete, geistliche Lieder, Gottesdienstmodelle, Meditationen, Mysterienspiele, Prosa) hier exemplarisch vorgestellt wird.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.04.2019
Beatrice Eichmann-Leutenegger liest in dem von Ulrike Wolitz herausgegebenen Silja-Walter-Lesebuch mit Gewinn. Intensiv und dichterisch ausgereift erscheinen ihr Walters Dichtungen aus dem Kloster Fahr, die ihr wie eine Stimme aus einer anderen Welt vorkommen. Walters sprachlich musikalisches wie luzides Schaffen stellt die Rezensentin in die Tradition der Mystikerinnen. Laut Eichmann-Leutenegger vereint es Innewerden und Hinausgehen, spätromantische wie freie Formen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Ben Lerner: Transkription Aus dem amerikanischen Englisch von Nikolaus Stingl. Er reist an die US-amerikanische Ostküste, um das letzte Interview mit seinem neunzigjährigen Mentor Thomas zu führen,… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als…