Dieser große Roman von Stephen King ist gleichzeitig das grandiose Finale seines Zyklus um den "Dunklen Turm". Sein Held Roland, der Revolvermann, und seine Gefährten sind am Ende eines langen Weges angekommen. Über dreißig Jahre hat Stephen King an seinem Opus magnum im Geiste und auf Papier gefeilt und geschrieben. Nun steht sein Held, der Revolvermann Roland, vor dem "Dunklen Turm", wo seine Suche endet.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 16.02.2005
Auch wenn der Rezensent Burkhard Müller durchaus Spaß hat an diesem letzten Teil von Stephen Kings siebenbändigem Horror-Fantasy-Roman, das ganz klassisch die Suche nach einem gralsartigen Objekt episodenweise erzählt, findet er doch den Subtext der Erzählung mehr als bedenklich. Zum einen macht ihm Sorgen, was er in dem Buch über die derzeitige US-amerikanische Befindlichkeit herauszulesen meint, denn "Stephen King ist, bei aller Phantastik, immer der Seismograf Amerikas gewesen". Diesmal malt er das Bild einer paranoiden Gesellschaft, die "nicht die mindeste Fähigkeit und Lust mehr hat, über ihre Nasenspitze hinauszudenken und sich mit der Welt zu verständigen". Zum anderen macht sich Müller Sorgen über den Geisteszustand des Autoren selbst, der auf ihn etwas wahnhaft wirkt: "Wenn jemand glaubt dementieren zu müssen, dass er Gott sei, sollte man genau hinhören. King, diesen Eindruck gewinnt man beim Lesen, steht dem stillvergnügten Irrsinn des Professors Tolkien schon ziemlich nahe". Wenn man all diese Aspekte ausblendet, kann man trotz der Übersetzung, die den amerikanischen Slang des Buches nicht ganz schlüssig ins Deutsche überträgt, an der Lektüre durchaus seine Freude haben, denn King versteht sich auf "den lustbesetzten unendlichen Aufschub des Erzählens".
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