Susanna Partsch

Wie die Häuser in den Himmel wuchsen

Lesebuch und Nachschlagewerk zur Geschichte des Häuserbaus und der Stadtentwicklung
Cover: Wie die Häuser in den Himmel wuchsen
Carl Hanser Verlag, München 1999
ISBN 9783446197497
gebunden, 280 Seiten, 23,01 EUR

Klappentext

Eine Geschichte des Häuserbaus und der Stadtplanung, angereichert mit Fotos und Dokumenten, Zeichnungen und vielen Plänen. Nach einem Flugzeugunglück landet ein Passagier mit seinem Fallschirm in einem abgeschiedenen Tal. Ohne Werkzeug baut er erst eine Hütte aus Zweigen und Laub, dann wagt er sich an ein Haus aus Lehm. Heute gibt es andere Baumaterialien: Beton, Stahl und Glas ermöglichen gigantische Projekte. Susanna Partsch erzählt von schmalen Mauerluken und der großartigen Erfindung des Glasfensters, von einfachen Waschzubern und dem Dach des Millennium Dome in London.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.11.1999

Heinrich Wefing bespricht das Buch zusammen mit "Wie die Häuser in den Himmel wuchsen" von Susanna Partsch.
1) Dietrich Neumann: "Joe und der Wolkenkratzer" (Prestel Verlag)
Sehr angetan ist Wefing dabei von der Geschichte des Wasserträgers Joe, der die Leser durch die Geschichte um den Bau des Empire State Buildings in New York geleitet. "Atemberaubend" seien die Originalfotos aus den dreißiger Jahren.
2) Susanna Partsch: "Wie die Häuser in den Himmel wuchsen" (Carl Hanser Verlag)
Partschs Ambition sei enzyklopädischer. Die Geschichte um einen Jungen, der sich als einziger Überlebender eines Flugzeugunfalls eine Hütte bauen muss, sei nicht ganz überzeugend und nur der Anlass für Partschs Erläuterungen zur Statik und zu Bautechniken - die Wefing aber wiederum sehr anregend findet.

Rezensionsnotiz zu Die Zeit, 14.10.1999

An sich findet Manfred Sack es durchaus begrüßenswert, ein Buch für Jugendliche zu veröffentlichen, das sich ums Bauen dreht. Susanne Partsch erzähle viel über Baumaterialien, über Grundrisse, Modelle, über Villen und Mietskasernen sowie über Städteplanung und vieles mehr. Auch an anschaulichen Illustrationen mangele es nicht. Was Manfred Sack jedoch vermisst, ist die Begeisterung der Autorin: Da ist in Behördendeutsch von "Bauvorhaben", "Brennvorgang", "Stapelbarkeit" und ähnlichem die Rede. Neugier werde nicht geweckt, die müsse man schon mitbringen. Vielmehr wolle dies Buch unterrichten. So fällt denn auch das Fazit des Rezensenten ernüchternd aus: "Ein Schulbuch für die Mittelstufe".
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