Aus dem Amerikanischen von Anna Cramer-Klett. Es war einmal ein einsamer Menschenfresser, ein Riese von Gestalt, und wie alle Menschenfresser hatte er scharfe Zähne, eine große Nase, ein langes Messer und einen fürchterlichen Appetit. Am besten schmeckten ihm kleine Kinder. Bis Zeralda kam…
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 07.03.2018
Tomi Ungerers Geschichte gehört für den Rezensenten Philipp Keel zu seinen schönsten Kinderbucherinnerungen, mit dem Vater auf dem Sofa, der aus "Zeraldas Riese" vorliest. Keels Verliebtheit galt dem blonden Mädchen, das sich seinerseits leider in den Riesen verliebt, der sie eigentlich am liebsten verspeisen würde. Wie Ungerer Makabres, Beängstigendes und Böses in einen Freund verwandelt, dessen fremde Welt dem Leser spannender als das Normale erscheinen muss, findet Keel auch heute noch faszinierend.
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