Nach der Reise zurück in den Alltag: Wenn die Heimkehr die größte Herausforderung istDie meisten Reiseberichte enden dort, wo die Reise aufhört. Aber was kommt danach? Wie knüpft man nach den aufregenden Erlebnissen wieder an das Leben "davor" an? Wie macht man weiter, wenn sich das Fernweh nicht abschalten lässt? In diesem Buch berichten 23 Weltenbummler von den Schwierigkeiten ihrer Reiserückkehr. Offen und emotional erzählen sie in ihren Erfahrungsberichten von den Problemen des Ankommens, wie sie sich ihnen stellen und ihren Weg gehen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 15.03.2022
Rezensentin Annika Werner findet gut, dass Uta-Caecilia Naber über eine Phase des Reisens schreibt, die sonst meist weggelassen werde: über die Rückkehr in die Heimat. So erfährt sie aus Naberts eigenen Erfahrungsberichten sowie aus anderen rund zwanzig im Buch gesammelten Erzählungen Interessantes über das schwierige Wieder-Ankommen im Alltag, über das Unverständnis von Freunden, die dann an einem anderen Punkt im Leben stehen, und über "Post-Reisedepressionen". Bemerkenswert findet Werner außerdem, dass diese Probleme nichts mit Deutschland zu tun haben, sondern genauso Reiserückkehrer aus Glasgow oder Melbourne beschäftigen. Trotzdem gebe es keinen Weg um die Heimkehr herum, wie sie aus einem Beitrag von Stephanie Cordelia Butler lernt - denn davon, an einem schönen Strand zu stehen, werde man langfristig auch nicht glücklich, zitiert Werner die Berichtende.
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