"Das hier vorliegende kleine Buch des in England lebenden Oratorianers Uwe M. Lang untersucht die Frage nach der Gebetsrichtung der Liturgie historisch, theologisch und pastoral. Es nimmt damit in einem - wie mir scheint - günstigen Augenblick eine Debatte wieder auf, die dem äußeren Anschein zuwider auch nach dem Konzil nie verstummt war. Ohne den Anspruch, große neue Einsichten zu bringen, stellt es sorgsam die Forschungsergebnisse der letzten Jahrzehnte heraus und bietet so die für ein sachliches Urteil nötigen Einsichten... Auf dieser Basis werden die theologischen Antworten entwickelt, die sich aus der inneren Richtung des historischen Befunds ergeben. Ich hoffe, daß dieses Buch eines jungen Gelehrten eine Hilfe werden kann für das in jeder Generation nötige Ringen um das rechte Verstehen und um das würdige Feiern der heutigen Liturgie. Ich wünsche dem Werk daher viele und aufmerksame Leser." (Joseph Cardinal Ratzinger)
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 20.11.2004
Seit der Liturgiereform von 1964 zelebriert der Priester den
Gottesdienst mit dem Gesicht zur Gemeinde - und nicht mehr, wie zuvor in
aller Regel, das Gesicht der Ostwand der Kirche zugewandt, wie Rezensent Alexander Kissler berichtet. Diese
Umorientierung hat einst für viel Kritik gesorgt (ein Gottesdienst sei
nun mal "kein gemütlicher Austausch", meinte der Theologe Urs von
Balthasar) - und es scheint, als würden neuerdings die Stimmen lauter,
die die Rückwendung nach Osten fordern. Zu ihnen gehört auch der Autor
dieses Buches, der vor allem die historischen Argumente der
Reformfreunde zu entkräften sucht - und tatsächlich, wie Kissler feststellt, entkräftet. Das freilich ist dem Rezensenten eher
egal. Nicht weil er der Reform besonders freundlich gegenübersteht - im
Gegenteil -, sondern weil für ihn nicht das historische, sondern das
theologische Argument zählt.
Christine Wunnicke: Wachs Schauplatz ist Frankreich im 18. Jahrhundert, das vorrevolutionäre und das überaus revolutionäre. Und es lieben sich zwei Frauen, die verschiedener nicht sein könnten: Marie… Szczepan Twardoch: Sehnsucht Aus dem Polnischen von Olaf Kühl. Erwin Piontek, Bergmann im Ruhestand, geht seinen Lebenstraum - eine Weltumseglung - bescheiden an: im Boot auf einem Stausee. Doch während… Angelika Klüssendorf: Trost 2022. Angelika Klüssendorf erzählt von Liebe, Entzweiung und der Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Rita, Meisterin darin, sich in die falschen Männer zu verlieben, fällt plötzlich… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen…