Mit über 150 farbigen Abbildungen. Aus dem Italienischen von Andrea Kunstmann. "Ein Gewitter kommt selten allein." Was Wolken übers Wetter verraten. Ist uns eigentlich bewusst, dass wir den größten Teil unseres Lebens unter einer Wolkendecke verbringen? Vincenzo Levizzani, Wolkenphysiker und Atmosphärenforscher, nimmt uns mit in seine Welt: Er erklärt nicht nur, wie (und woraus) Wolken entstehen, sondern auch warum sie so viel übers Wetter und Klima verraten. Was sind Hydrometeore? Was passiert bei einem Superzellengewitter? Wie entsteht der in Gruselfilmen beliebte Strahlungsnebel? Warum hagelt es? Und wieso bloß impft man Wolken? Sein Buch ist eine Grand Tour durchs Wolkenuniversum, die uns eindrücklich vor Augen führt, wie komplex und fragil, aber auch wunderschön die Naturgesetze unserer Erde sind.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 21.02.2025
Vicenzo Levizzanis "Handbuch zum Lesen des Himmels" ist kein simpler Leitfaden zum "Wolkendeuten", wie man vielleicht erwarten könnte, warnt Rezensent Volkart Wildermuth. Dennoch ermutigt er zur Lektüre, denn: Wer sich für physikalische Zusammenhänge am Beispiel von Wolken interessiert, kommt hier ganz auf seine oder ihre Kosten. Levizzani ist Physiker "durch und durch", erkennt Wildermuth. Systematisch erklärt er, wie Wolken klassifiziert werden, wie sie entstehen, wie sich Regen oder Hagelkörner bilden, welche Informationen man verschiedenen Wettererscheinungen entnehmen kann, usw. Ihm dabei zu folgen, ist nicht immer ganz einfach, räumt der Rezensent ein, hin und wieder hätte er auf die ein oder andere Aufzählung oder das ein oder andere Detail durchaus verzichten können. Dennoch ist Levizzanis große Faszination ansteckend. Und am Ende kann man sicher sein, den Himmel ein bisschen besser zu verstehen, so der Rezensent.
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