Herausgegeben von Gerald Siegmund. Mit 50 Fotografien von Dominik Mentzos. William Forsythe gehört zu dem hervorragenden Choreografen der Gegenwart. Mit seinen bildmächtigen und packenden Inszenierungen, die die Berührung mit anderen Künsten nicht scheuen, hat er das Ballett am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts zu einer zeitgenössischen Kunstform gemacht, die weit über die Grenzen eines Fachpublikums hinaus auf der ganzen Welt Begeisterung auslöst. Der vorliegende Band umfasst vor allem die Zeit seiner zwanzigjährigen Tätigkeit beim Ballett Frankfurt, von der Forsythe selbst sagt, sie stelle sein Lebenswerk dar.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 21.08.2004
Ein Buch, das in Gänze seinem Objekt gerecht wird, befindet der "tin" zeichnende Rezensent angesichts dieses von Gerald Siegmund herausgegebenen Bandes über den amerikanischen Choreographen und Direktor des Balletts Frankfurt William Forsythe. Siegmund sehe den Tanz als "Denken in Bewegung" und erläutere diese These in einem "profunden Überblicksessay", in dem er Forsythes Beschäftigung mit den verschiedenen Bereichen der Kunst auf den Grund gehe. Zudem umfasse das Buch auch Texte von Tänzern, die mit dem Choreographen gearbeitet haben, was zugleich eine Art Innenansicht darstelle. Die Zusammenstellung der Texte ist derartig vielseitig, dass sie Forsythe und seinem Wirken vollends entsprechen, lobt der Rezensent.
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