Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 23.09.2000
Als "launiger Erzähler makabrer Anekdoten" begegnet uns der "österreichische Publizist" in einer mit "kmg" signierten Kritik. "Ergreifendes, Befremdliches, Komisches, Abstoßendes" werde hier erzählt, angefangen mit den Legenden der frühen Kirchengeschichte bis zur traurigen Geschichte von der "unglücklichen" Prinzessin Diana. Wenngleich die kleinen Beispiele, die uns von Bahrs Kunst gegeben werden, dann doch zahmer als erhofft klingen, scheint es sich bei diesem Buch um eine Lektüre der besonderen Art zu handeln.
Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…