Edgar Allan Poe (1809 - 1849) gilt als der große Magier des Schreckens. Seine Werke sind aber weit mehr als spannende Unterhaltungslektüre: Poes Prosatexte und Gedichte zeichnen die Kehrseite des amerikanischen Traums, beschreiben die selbstzerstörerischen Folgen eines grenzenlosen Willens und entwerfen eindringliche Bilder von Katastrophenlust und Todessehnsucht.
Dirk Knipphals ist recht angetan von dieser neuen Biographie von Edgar Allen Poe, mit der der Rowohlt Verlag den gleichnamigen Titel von 1959 ersetzt. An manchen Stellen knüpfe Wolfgang Martynkewicz zwar recht offensichtlich an seinen Vorgänger an, beispielsweise im Umgang mit den Begriffen "analytisch" und "imaginativ". An anderen Stellen jedoch bringe die neue Fassung echte Pluspunkte, z.B. wenn es um einen weniger von Peinlichkeit und Entschuldigung geprägten Umgang mit Poes dunklen Seiten geht. Der Rezensent bilanziert: "Keine vollständige Neuinterpretation also, aber ein konsequentes Weglassen der Umständlichkeiten, die man heute im Bezug auf so genannte dunkle Genies nicht mehr braucht.". Knipphals empfiehlt, am besten beide Fassungen parallel zueinander zu lesen - das ist seiner Meinung nach durchaus "lohnend".
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