Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Sezgin (@sezgin.ki)
Lilly Schröder
porträtiert in der
taz den kurdisch-stämmigen
Modedesigner Sezgin Kivrim, der die
kurdische Flagge in einen Pulli gestrickt hat,, damit viral gegangen ist und sich dafür einen
Shitstorm aus anti-kurdischen Kreisen eingefangen hat: "'Ich hätte nicht gedacht, dass Menschen sich von der Sichtbarkeit einer Kultur so getriggerd fühlen', sagt Kivrim, insbesondere, weil er sie an keiner Stelle mit Staaten wie Irak, Syrien, Iran oder Türkei in Verbindung gesetzt habe." Dies "sei eine bewusste Entscheidung gewesen. 'Die kurdische Geschichte wird immer nur über
Unterdrückung und Leid erzählt', sagt er. 'Ich will aber über
die schönen Dinge unserer Kultur sprechen: unsere Bräuche und Traditionen, Gemeinschaft und Zusammenhalt - über Sonnenblumenkerne essen und Tee trinken.' ... Die Mode von Sezgin verbindet Tradition und Moderne: Handarbeit und Blümchenstoffe der Oma treffen auf zeitgenössisches Modedesign. Damit möchte Kivrim dem Narrativ, dass Kurden 'zurückgebliebene Bauern in den Bergen' seien, etwas entgegensetzen."
Helmut Stalder erinnert in der
NZZ an den Installateur
Walter Franke, der einst zahlreiche Normen ins Industriedesign eingeführt hat, unter anderem "die Schweizer Küchen-Norm, das Schalensystem Gastro-Norm,
das normierte Bierfass und die durchorganisierten Systemküchen in Schnellrestaurants. Der Metallbauer prägte damit die Kultur des Kochens rund um den Erdball."