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AfD

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3 Bücher von insgesamt 29

Stephan Detjen / Maximilian Steinbeis: Die Zauberlehrlinge. Der Streit um die Flüchtlingspolitik und der Mythos vom Rechtsbruch

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Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 2019
ISBN 9783608964301, Gebunden, 176 Seiten, 18.00 EUR
[…] konservative Staatsrechtslehrer und Medien, die sich mit steilen Thesen profilieren wollten, haben die Rechtsbruch-Legende in die Welt gesetzt, genährt und verbreitet. Den Profit davon…

Jana Simon: Unter Druck. Wie Deutschland sich verändert

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S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2019
ISBN 9783103973891, Gebunden, 336 Seiten, 20.00 EUR
[…] ungleicher verteilt als noch vor zwei Jahrzehnten. Jeder sechste Deutsche ist armutsgefährdet, die sozialen Aufstiegschancen sind so gering wie in kaum einem anderen westlichen Land.…

Norbert Frei / Franka Maubach / Christina Morina / Maik Tändler: Zur rechten Zeit. Wider die Rückkehr des Nationalismus

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Ullstein Verlag, Berlin 2019
ISBN 9783550200151, Gebunden, 256 Seiten, 20.00 EUR
[…] wieder forderten Nationalkonservative und Rechtsradikale die liberale Demokratie heraus. Doch seit der "Flüchtlingskrise" hat sich die Sprengkraft ihrer Argumente enorm verstärkt: Viele…
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2 Artikel

Ein bisschen weniger Als Ob

Essay 02.09.2016 […] zwei Parteien gibt: Die AfD und die Anderen. Dass aus dem Nichts heraus bis zu einem Viertel der Wähler auf diese Weise bei den Rechtspopulisten landen, ist wirklich eine neue Qualität. Sie als "Rechte" zu stigmatisieren und auszugrenzen, ob mit oder ohne Stinkefinger, hilft nicht. Mit ihren zweieinhalb Themen: Flüchtlings-, und Migrationskrise und der Eurokrise kann die AfD solange reüssieren, wie […] Risiken der Atomenergie ihr Thema gefunden hatten, wie jetzt die AfD mit den Flüchtlingen, war es ziemlich egal, welche internen Machtkämpfe sich Trittin, Fischer, Ditfurth und Co. lieferten. Man hätte Besenstiele zu den Wahlen aufstellen können. Sie wären trotzdem gewählt worden. Es kommt heute also gar nicht darauf an, das Programm der AfD ernst zu nehmen und zu zerpflücken oder auf deren interne M […] Einwanderern, die sich unser Land eher weniger liberal und weltoffen wünschen. Schon gewinnt die AfD gerade in den Hochburgen der Russlanddeutschen überproportional Stimmen. Bei den Erdogan-Anhängern unter den Migranten haben sie auch gute Chancen. Schöne neue Multikulti-Welt. Am Besten nimmt man der AfD den Wind aus den Segeln, wenn über Patriotismus und darüber, was unsere Nation und unser Staatsvolk […] Von Max Thomas Mehr

Die Ethnozentriker, ihre Vordenker und die Deutschen

Essay 22.04.2016 […] einmal die Mehrheit der AfD-Wähler als rechtsradikal (ab)qualifiziert werden können. Wer etwa den baden-württembergischen Spitzenkandidaten der AfD, Jörg Meuthen, argumentieren hört, würde weder von seinem Tonfall her noch vom Inhalt mancher seiner Positionen auf die Idee kommen, dass hier ein politischer Rechtsaußen das Wort ergriffen hat. Und gewiss nicht alle von der AfD aufgestellten Forderungen […] besonders stark gewordene AfD programmatisch nun offenbar als eine Anti-68er-Partei begreift. Als die führenden Vertreter der AfD einen Tag nach ihren Wahlerfolgen in den drei Bundesländern auf der Bundespressekonferenz in Berlin den Journalisten zu erklären versuchten, in welche Richtung sie weiter vorzupreschen gedächten, ging es auf einmal um das große Ganze. Der bayerische AfD-Landesvorsitzende Petr […] glauben sie im Umkehrschluss, die AfD mit der Subsumption unter den Begriff "Protestpartei" dequalifizieren zu können. Ob es jedoch so ohne weiteres möglich ist, einem politischen Gegner einen Terminus aufzuzwängen, den er selbst vehement ablehnt, darf bezweifelt werden. Der wohl symptomatischste Satz des gesamten Wahlabends dürfte von dem Spitzenkandidaten der AfD in Sachsen-Anhalt gestammt haben […] Von Wolfgang Kraushaar