
In Mailand und Paris sind gerade die Pret-a-Porter-Schauen für
Männer zu Ende gegangen (alle Kollektionen
findet man hier). In der
FAZ bemerkt Markus Ebner: "Sicher ist, dass sich die Männer- immer stärker
an der Frauenmode orientiert. Das bedeutet: Männer kleiden sich von sofort an auch in
Couture-Stoffen, ziehen sich
Pelzstolen um den Hals, lassen ihre Schuhe mit Schmuck hochpolieren, tragen Halsketten und
Handtaschen. Dieser Trend lässt sich schon seit Jahren absehen. Vor allem Vorreiter wie das Haus Lanvin benutzen schon lange Stoffe wie Seidenchiffon für ihre Männer." (Links im Bild:
Lanvin)
Auf Seite Drei der
SZ begleitet Laura Weissmüller
Kripo-Beamte auf die
Kölner Möbelmesse, wo diese in den weniger attraktiven Ausstellungsräumen zahlreiche
Plagiate von Designermöbeln beschlagnahmen. An manchen Ständen trifft man dabei auf besonders kecke Händler: "27 Dollar soll der weiße Plastikstuhl kosten, dessen Sitzschale exakt die Wellenform des
Eames Plastic Armchair nachahmt. Man dürfe gerne ein Foto davon machen, schiebt die Verkäuferin ungefragt hinterher, denn: 'Dieses Modell ist nicht geschützt, wir haben die Beine verändert.' In der Tat wirken die Beine
wie Stumpen im Gegensatz zum filigranen Gestell des Originals. Der Stuhl darf
bleiben."