Mit 85 s/w-Abbildungen. Das Lager Mühlberg wurde mit Beginn des Zweiten Weltkriegs am Ostufer der Elbe zwischen Riesa und Torgau eingerichtet. Zehntausende von Kriegsgefangenen aller Nationalitäten waren hier bis Kriegsende interniert. Nach der Befreiung des Lagers durch die Rote Armee übernahm der sowjetische Geheimdienst NKWD das Kommando. Er nutzte Mühlberg als Isolierungslager für tatsächliche oder vermeintliche Funktionäre des Dritten Reiches, für Kriegsgefangene und Zivilisten. Aufgrund der katastrophalen hygienischen Verhältnisse starben Tausende von Insassen, ehe das Lager 1948 aufgelöst wurde. Bis zum Ende der DDR wurde seine Existenz streng geheim gehalten. Hier wird erstmals eine Gesamtgeschichte des Lagers Mühlberg vorgelegt, die das Leben in der Barackenstadt und das Funktionieren seiner Administration in zwei Diktaturen nachzeichnet.
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