Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2004
Adrian Ottnad, Volkswirt am Bonner Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG), stellt in dieser Untersuchung fest, so berichtet Andreas Mihm, dass das Pflegerisiko in einer alternden Gesellschaft nicht ohne Umstellung auf eine weitgehende Kapitaldeckung im Rahmen privater, marktorientierter Versicherungslösungen abgesichert werden könne. Als ein besonderes Verdienst der Studie hebt der Rezensent hervor, dass Ottnad Alternativen durchspiele, so beispielsweise eine lediglich teilweise Umstellung auf Kapitaldeckung. So könnten dann erhebliche Mängel einzelner Lösungen deutlich werden, die im erwähnten Fall etwa davon abraten ließen, diesen "auf den ersten Blick vielleicht verführerischen Weg zu beschreiten". Wirklich empfehlenswert, so zeige sich, bleibe nur der "Komplettumstieg". Ottnad, berichtet der Rezensent, hält einen solchen Weg für "gangbar, wenngleich nicht bequem". Mehr sei aber auch nicht nötig, so Rezensent Mihm.
Heike Geißler: Michaela Kohlhaas "Das Rechtgefühl machte ihn zum Räuber und Mörder." So erzählt es Heinrich von Kleist in seiner gleichnamigen Novelle über den Pferdehändler Michael Kohlhaas, der nach erlittenem… Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Petra Morsbach: Orion Nora lernt bei einem Studentenjob ihren späteren Mann kennen, einen Archivar. Sie wird Lehrerin für Deutsch und Geschichte in einem oberbayerischen Gymnasium, zieht einen… Florian Illies: Träume aus Feuer Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der brandenburgische Kurfürst…