Aus dem Englischen übersetzt von Anja Galić. Victoria Spring hat alles, um glücklich zu sein: Nette Freunde, tolle Geschwister, Eltern … Nur möchte sie am liebsten ihre Ruhe haben und einfach gar nichts tun. Bis sie auf Michael Holden trifft. Der seltsame Junge ist immer fröhlich und fest entschlossen, ihr Freund zu sein. Dann versetzen auch noch Nachrichten einer anonymen Gruppe namens Solitaire die ganze Schule in Schockstarre. Und plötzlich ist die Vorstellung, nichts zu tun, schlimmer als zu handeln.
Rezensionsnotiz zu
Deutschlandfunk Kultur, 18.01.2023
Für Rezensentin Kim Kindermann ist auch der zweite Roman von Alice Oseman ein Hammer. Denn nach ihrem Bestseller "Heartstopper" habe die 1994 geborene britische Autorin erneut bewiesen, ihrer Generation aus der Seele zu schreiben. Phänomenal findet Kindermann, wie Oseman die Wirrnisse und Schrecken der Pubertät bis in die unschönen Details beschreibt und das in einem Ton und einer Erzählhaltung, die die Geschichte von Tori und Victoria zu einer "Kultfibel" für Heranwachsende und ihre Eltern macht. Denn Erziehungsberechtigte lernen, schreibt die augenscheinlich persönlich berührte Rezensentin, dass Ambivalenz das beherrschende Gefühl der heute 16-Jährigen ist.
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