Aus dem Französischen von Volker Hamann. Der Redaktionsbote Gaston aus der Feder von Franquin hinterlässt mit seinem Erfindungsgeist ein unvergleichliches Chaos. Seit 1957 treibt Gaston sein irrwitzig-komisches Unwesen, nun gibt es alle Strips erstmalig versammelt in einer Kollektion, die darüber hinaus noch redaktionelle Seiten und unveröffentlichtes Material enthält. machen diese Ausgabe für alle Freunde frankobelgischer Comic-Kunst zu einem Leckerbissen.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.12.2015
Rezensent Christoph Haas kann gar nicht aufhören zu Schwärmen: In fünf Bänden auf 1200 Seiten kann er jetzt den ganzen "Gaston" durchblättern und das ist für den Kritiker noch immer ein Fest. Einmal mehr amüsiert sich der Rezensent mit dem ebenso faulen wie rebellischen Büroboten Gaston, lacht über dessen Erfindungen und Streiche und amüsiert sich noch immer über Franquins zahlreiche hinreißend komische Nebenfiguren. Die poetisch-kritische Haltung des Comic-Zeichners, etwa wenn er seine Figur antimilitaristisch agieren lässt, regt darüber hinaus häufig zum Nachdenken an, meint der Kritiker. Insbesondere bewundert er aber Franquins brillante, expressive und nervös-dynamische Zeichenkunst, mit der er bei aller Übertreibung immer genau den richtigen Moment festhält.
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