Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Zwei Jugendliche werden zwischen Tradition, dem Kriegstrauma ihres eigenen Vaters und der Propaganda aufgerieben. Ihre Reaktionen sind ebenso unterschiedlich wie extrem.
Diese Geschichte spielt in Preußen kurz vor dem Ersten Weltkrieg, aber sie könnte auch heute noch vielerorts ganz ähnlich stattfinden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2016
Auch wenn die Affinität des Autors zum Grotesken in diesem Band nicht so deutlich wird, empfiehlt Rezensent Christoph Haas den Comic des Belgiers Simon Spruyt. Wie Spruyt darin eine dem Untergang geweihte Welt im Fin-de-Siecle-Preußen entwirft, mit einer ökonomisch wie sozial ins Abseits geratenen Aristokratie und jungen Kadetten, die das Töten neu und technisch definieren, findet Haas gelungen. Zeichnerisch kommt die Geschichte von Niedergang und Tod als Abstufungen von Graublau und Weiß rüber, erklärt Haas. Als wäre man im Schattentheater oder im Nebel, meint er.
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