Aus dem Niederländischen von Rolf Erdorf. Zwei Jugendliche werden zwischen Tradition, dem Kriegstrauma ihres eigenen Vaters und der Propaganda aufgerieben. Ihre Reaktionen sind ebenso unterschiedlich wie extrem.
Diese Geschichte spielt in Preußen kurz vor dem Ersten Weltkrieg, aber sie könnte auch heute noch vielerorts ganz ähnlich stattfinden.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 08.06.2016
Auch wenn die Affinität des Autors zum Grotesken in diesem Band nicht so deutlich wird, empfiehlt Rezensent Christoph Haas den Comic des Belgiers Simon Spruyt. Wie Spruyt darin eine dem Untergang geweihte Welt im Fin-de-Siecle-Preußen entwirft, mit einer ökonomisch wie sozial ins Abseits geratenen Aristokratie und jungen Kadetten, die das Töten neu und technisch definieren, findet Haas gelungen. Zeichnerisch kommt die Geschichte von Niedergang und Tod als Abstufungen von Graublau und Weiß rüber, erklärt Haas. Als wäre man im Schattentheater oder im Nebel, meint er.
Julian Barnes: Abschied(e) Aus dem Englischen von Gertraude Krueger. Julian Barnes wird im Januar 2026 achtzig Jahre alt. Er weiß, dass die längste Zeit seines Lebens hinter ihm liegt, und er möchte… Elias Hirschl: Schleifen Franziska Denk wächst im Umfeld des Wiener Kreises auf und leidet als Kind an einer seltsamen Krankheit: Jedes Symptom, von dem sie hört oder liest, bekommt sie sofort. In… Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen Mit blinkenden Warnlichtern fährt die Erzählerin, eine namenlose Schriftstellerin, an den Straßenrand, als ein unerwarteter Anruf sie erreicht. Am Apparat ist ein gefeierter… Leila Slimani: Trag das Feuer weiter Aus dem Französischen von Amelie Thoma. Mia, erfolgreiche Schriftstellerin in Paris, kämpft mit "brain fog", einem Gehirnnebel, der ihre Erinnerungen und ihre Arbeit beeinträchtigt.…