Aus dem Italienischen von Christiane von Bechtolsheim. Die Liebe zur Kunst und die Liebe zu einer mysteriösen Dame gehen bei Andrea Camilleri eine vertrackte und später höchst gefährliche Verbindung ein. Der Kommissar ermittelt.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 24.06.2011
Hennig Klüver hat Andrea Camilleris kurzen Briefroman "Der geraubte Himmel" mit großem Vergnügen gelesen. Geradezu hingerissen ist er von der Lust am Fabulieren, die der Autor in diesem "Mini-Krimi" an den Tag legt. Das Buch um einen älteren Herrn und eine junge attraktive Frau, die von einem Bild, das Auguste Renoir angeblich in Girgenti auf Sizilien gemalt hat, zusammenführt werden, erinnert ihn immer wieder an Georges Perecs Erzählung "Un cabinet d'amateur". Ähnlich wie dieser erfindet auch Camilleri in vorliegendem Roman Briefe und Dokumente. Es entsteht für Klüver ein unterhaltsamer Mix aus historischen Fakten und Fantasie, so dass er sich am Ende nicht mehr sicher ist, ob sich Renoir überhaupt in Girgenti aufgehalten oder nicht.
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