Aus dem Englischen von Conny Lösch. Haarwuchsmittel- und Perückenverkäufer Alistair Berg erfährt den Aufenthaltsort seines Vaters, der ihn und seine Mutter früh verlassen hat. Ohne seine Identität preiszugeben, mietet sich Berg in das kleine Hotelzimmer neben dem seines Vaters und dessen Geliebten ein. Dort beginnt er, den Mord an seinem Vater zu planen. Verführung und Gewalt folgen, doch nicht ganz so, wie Berg es beabsichtigt hat.
Rezensionsnotiz zu
Süddeutsche Zeitung, 01.07.2020
Mit großer literarischer Verwandtschaft stattet Rezensent Ulrich Rüdenauer die weithin vergessene Autorin aus: Graham Greene, Samuel Beckett, Margerite Duras sind ihm eingefallen, um den grotesken, schwarz-humorigen und doch auch an der Methode des "inneren Monologs" geschulten Roman Ann Quins zu charakterisieren. Die fast klamaukhaft wirkende Handlung eines versuchten Vatermords im englischen Seestädtchen Brighton wird von dem gut unterhaltenen Kritiker nacherzählt, und am Ende möchte man dieses Fundstück aus den 1960er Jahren tatsächlich - fast möchte man sagen: trotzdem - lesen.
Robert Seethaler: Die Straße Die Straße ist nicht im Zentrum der Stadt und nicht an ihrem Rand. Versteckt liegt sie irgendwo dazwischen. Kein Besucher würde sich dorthin verirren, und doch passiert in… Nelio Biedermann: Lázár Alles beginnt, sogar das Ende, als Lajos von Lázár, das blonde Kind mit den wasserblauen Augen, zur Welt kommt. Seinem Vater, dem Baron, wird der Sohn nie geheuer sein, als… Lukas Rietzschel: Sanditz Ein imposantes Bild der deutschen Gesellschaft - von der DDR bis in die GegenwartSanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler,… Elizabeth Strout: Erzähl mir alles Aus dem Englischen von Sabine Roth. Elizabeth Strout kehrt zurück in die Küstenstadt Crosby in Maine - zu ihren Heldinnen Lucy Barton und Olive Kitteridge. Es ist Herbst…