Aus dem Russischen von Olaf Terpitz. Die junge Künstlerin Sascha ist verzweifelt: Versehentlich hat sie das Gemälde, das sie restaurieren sollte, zerstört. In ihrer Not versucht sie, den Maler zu finden. Vielleicht malt er das Bild ein zweites Mal. Auf der Suche nach der Datscha, die auf dem Bild dargestellt ist, kommt Sascha einer schrecklichen Tragödie auf die Spur, die tief in der jüngsten russischen Geschichte begründet ist. Es geht um Mord - und unversehens gerät Sascha selbst in Lebensgefahr.
Ein "schöner, ruhiger" Kriminalroman sei Anna Malyschewa gelungen, lobt Kolja Mensing. Auf den Spuren von drei Giftmorden und einem geheimnisvollen Gemälde taste die Autorin sich langsam an einen zwanzig Jahre zurückliegenden Mord heran und beschreibe nebenbei noch das "ganz normale großstädtische Leben in Moskau". Und das hat Mensing bei der Lektüre ganz besonders gut gefallen. Er verspricht schließlich auch verheißungsvoll, dass man erfahre, was Scheidung und Morde mit der Moskauer Wohnungsnot zu tun haben.
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