Mit digitaler Dezentralisierung zu einer menschlicheren Wirtschaft
Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2026
ISBN
9783451037566 Broschiert, 336 Seiten, 26,00
EUR
Klappentext
Dieses Buch plädiert für einen Paradigmenwechsel in der digitalen Wirtschaft: Statt auf immer größere, zentralisierte Strukturen zu setzen, zeigt Anselm Küsters, wie Plattformen, Open Source, Blockchain und kleine KI-Modelle genutzt werden können, um lokale Ökonomien, Gemeinschaften und mittelständische Unternehmen zu stärken. Mit interdisziplinärer Perspektive und konkreten Beispielen liefert das Buch einen Kompass für alle, die in einer Zeit der Polykrisen nach nachhaltigen, gerechten und resilienten Wirtschaftsmodellen suchen.
Rezensionsnotiz zu
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 06.07.2026
Rezensent Nils Goldschmidt bekommt mit dem Buch von Anselm Küsters nicht nur eine anregende Erinnerung an den Ökonomen Fritz Schumacher und sein Buch "Small is beautiful" von 1973, der Autor schließt Schumacher auch kenntnisreich und profund an unsere Gegenwart an, indem er fragt, was uns Schumachers Prämisse heute in der KI-Debatte lehren könnte, erklärt sich Goldschmidt. Das Panorama aus Literatur, technischen Entwicklungen und wirtschaftspolitischen Debatten, das Küsters dem Leser dabei erschließt, findet Goldschmidt beeindruckend, aber manchmal auch etwas anstrengend. Die Aktualisierung und das Fortdenken von Schumachers Ansätzen gelingen dem Autor laut Rezensent allerdings absolut überzeugend. Die im Buch vorgestellte Idee, dass Technik ordnungspolitische Handhabe braucht und konkrete Anwendungsmöglichkeiten im Sinne unserer Freiheit, findet Goldschmidt richtig.
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