Wechselbeziehungen und Kontroversen in der deutschsprachigen Literatur um die Jahrhundertwende im Donauraum. Symposium Pecs/Fünfkirchen 1.-5. Oktober 1997
Südostdeutsches Kulturwerk Verlag, München 2000
ISBN
9783883561240 Gebunden, 227 Seiten, 19,94
EUR
Dieser Band enthält die Referate, die auf der von der Pecser und Grazer Universität sowie vom Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas/Südostdeutsches Kulturwerk veranstalteten Tagung vom 1. bis 5. Oktober 1997 in Fünfkirchen/Pecs präsentiert wurden. Der Band dokumentiert Gemeinsamkeiten und Gegensätze, Interferenzen und Spannungsverhältnisse im konkurrierenden Mit- und Nebeneinander der literarischen Strömungen um die Jahrhundertwende in Ostmittel- und Südosteuropa. In ihren Beiträgen untersuchen die Autoren sowohl übergreifende literaturgeschichtliche Verläufe und Zusammenhänge als auch Überschneidungen und Wechselbeziehungen im Stilpluralismus in der Zeit zwischen 1890 und 1914. Neben Aufsätzen zu führenden Repräsentanten der Wiener Moderne werden im Band auch die "Ränder" der ehemaligen k. u. k. Monarchie berücksichtigt, wobei auch Unbekanntes zutage gefördert wird.
Rezensionsnotiz zu
Neue Zürcher Zeitung, 14.10.2000
Es "hoffmannsthalt" ordentlich im Tagungsband, urteilt der Rezensent mit dem Kürzel "czz". In einer Kurzkritik. Die Beiträge, die auf ein Symposium mit deutschen, österreichischen und ungarischen Germanisten zurückgehen, seien von "höchst unterschiedlichem" Niveau. Insgesamt "Spezialistenlektüre", die im einzelnen aber "bemerkenswerte Anregungen" etwa über das Verhältnis zwischen der literaturgeschichtlichen Entwicklung der Zentren (Berlin, Wien, Budapest) und den Peripherien (Siebenbürgen, Banat, Batschka) enthalte.
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